Wiederkehrende Rituale, klare Regeln und Reflektionen der Unterrichtsmethoden mit den Schülern geben den Schülern die notwendige Sicherheit und Orientierung innerhalb der offenen Arbeitsformen. Die gut ausgestatteten, strukturierten und sortierten Klassenräume leisten ebenso einen wichtigen pädagogischen Beitrag zum Lerngelingen der Schüler.

Die Gestaltung des Klassenraumes spielt bei offenem Arbeiten eine wesentliche Rolle. Bücher, Materialien und Arbeitsplätze sind wichtige Komponenten in einem Klassenraum.

Der Klassenraum ist ein Ort, an dem zusammen gelebt und gearbeitet wird. Die frontalen Sitzordnungen mit dem Gesicht zur Tafel  sollten aufgehoben werden. Die Schülertische können z.B. auch mit der Stirnseite an die Fensterfront gestellt werden oder dezentral in Gruppentischen. Die Kinder schauen so nicht alle auf einen Rücken oder in die Gesichter anderer. Sie können sich so besser auf ihr eigenes Tun konzentrieren und werden nicht mehr so stark vom Geschehen in der Klasse abgelenkt, sie richten sich vielmehr ihren eigenen Arbeitsplatz ein. Auch der Lehrerschreibtisch steht dezentral an der Wand, da er lediglich eine Ablagefunktion für Lehrermaterial übernimmt.

Für Frontalphasen  (Erklärungen an der Tafel oder Vorträge der Kinder,…) steht der runde Tisch zur Verfügung.

Für eine förderliche Lernatmosphäre wurden bei der Klassenraumgestaltung verschiedene Feng-Shui Elemente umgesetzt wie: gelbe Wandfarbe (Erde) und Türkis im Boden, Raummitte mit rundem Tisch, flache Schülerfächer, akustische Klangzeichen, nur sinn- und zweckmäßige Einrichtungsgegenstände oder Zimmerbrunnen für positives Raumklima.